Adieu Tristesse!
Die Tage werden kürzer. Die Sonne scheint weitaus weniger intensiv. Das schlägt auf das Gemüt. Sie sind schlecht gelaunt, fühlen sich schlapp und antriebslos.
Glücklich durch den Winter: Wir verraten, wie es geht!
Kein Wunder: Der Hormonspiegel von Melatonin, das für den Tag-Nacht-Rhythmus zuständig ist, bleibt durch das geringere Tageslicht auch tagsüber erhöht. Als Folge davon kommt es zur Müdigkeit. Manche Menschen leiden sogar massiv an einer Winterdepression.
Raus an die Luft
Doch mit Bewegung im Freien kann man dieser Schwermut ein Schnippchen schlagen. Ideal sind Sportarten, die in der Gruppe ausgeführt werden. Gemeinsam fällt es leichter, sich zu regelmäßiger körperlicher Aktivität zu motivieren. Ob Spazierengehen, Nordicwalken, Joggen oder Eislaufen: Hauptsache Sie gehen raus an die frische Luft. Am besten zur Mittagszeit, das wirkt Wunder.
Die bei Ausdauersportarten reichlich ausgeschütteten Endorphine wirken als Stimmungsaufheller. Wer daher seine Freizeit regelmäßig zu Aktivitäten im Freien nutzt, wird auch die dunkle Jahreszeit problemlos überstehen.
Schokolade macht glücklich
Es gibt Lebensmittel, die uns glücklich machen, sogenanntes Mood Food. Zu den wichtigsten Mood-Food-Lebensmitteln zählen u. a. Avocado, Bananen, Haferflocken, Hühnerei, Käse, Kakao, Kartoffeln, Linsen, Nudeln, Reis. Um die Stimmungslage zu verbessern, muss die Bildung von Serotonin im Gehirn gefördert werden. Am besten gelingt das mit einer Kombination von Kohlehydraten und Proteinen.
Peperoni und Chilischoten enthalten den Scharfmacher Capsacin. Der scharfe Geschmack auf der Zunge signalisiert dem Gehirn eine Art von Schmerz und führt dazu, dass es das Glückshormon Endorphin ausschüttet. Wer also einmal ganz schnell ganz viel gute Laune braucht, sollte Chili-Schokolade probieren!
Lachen hebt die Stimmung
Beginnen Sie den Tag mit einem Lächeln. Ein ehrliches Lächeln hebt Ihre Stimmung und auch jene Ihrer Mitmenschen. Und wann haben Sie das letzte Mal so richtig herzhaft gelacht? Lachen ist wie inneres Jogging für den Organismus und gleichzeitig Balsam für die Seele. Bis zu 300 verschiedene Muskeln werden bei einem Lachvorgang aktiviert. Wer sich damit schwer tut, kann lachen lernen: im LachClub oder in Lachyoga-Workshops.